Nach dem jetzt veröffentlichten Zukunftsatlas 2010
hat unser Landkreis einen ausgeglichenen Chancen- Risiko-Mix für die
Entwicklung.
Die Schweizer Prognos AG hat mit dem Handelsblatt
412 kreisfreie Städte und Landkreise untersucht. Nach 29 Kriterien
wurden Daten zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft
gewonnen.
"Das zentrale Ergebnis der Studie ist: Die Kluft
zwischen den Spitzenorten und den abgeschlagenen Problemregionen
weitet sich immer mehr aus - vor allem, weil in vielen Regionen
erstmals die Stunde der Wahrheit in Sachen Demografie schlägt.
Wirtschaftlich schwache Regionen erleben dramatische
Bevölkerungsverluste, in starken Standorten werden dagegen die
Arbeitskräfte knapp."
Unser Wirtschaftsraum ist gut aufgestellt
Regionalbericht Norddeutschland 2010 des NIW: Herausforderungen
annehmen
Wahlkreis. Der Regionalbericht Norddeutschland 2010 des
Norddeutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt die aktuellen
wirtschaftlichen Entwicklungen in den Regionen von Schleswig-Holstein,
Niedersachsen und den angrenzenden Hansestädten auf.
Der Bericht gibt Hinweise auf die strategischen Handlungsfelder zum
Abbau von Entwicklungsrückständen. Es gilt, die Standortbedingungen
vor allem in der Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, die
Kernkompetenzen zu stärken und die Innovationskraft vor allem der
kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu erhöhen sowie Bildung und
Qualifikation zu fördern.
Zum Stadt/Umland-Verhältnis sagt der Bericht aus, dass das Land
Bremen 37.000 Auspendler und 121.000 Einpendler hat, von denen 107.000
aus Niedersachsen stammen.
Der Regionalbericht stellt dar, dass der Elbe-Weser-Raum von einer
überdurchchnittlichen Bevölkerungsdynamik gekennzeichnet ist und vor
allem die unmittelbar an Bremen angrenzenden Gemeinden weiter wachsen
werden. Allerdings ist ein Wachstum nur in den Gemeinden zu erwarten
ist, die gut erreichbar sind und eine hohe Wohnqualität bieten.
Untersuchungen geben den deutlichen Hinweis, dass sich die
Wirtschaftsstandorte und –regionen entlang von Entwicklungsachsen,
also Verkehrswegen, positiv entwickeln.
Gewinner der großräumigen Wanderungsbewegungen sind die sich sehr
gut entwickelnden Wirtschaftsräume; dieses hat dann auch wieder
positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Städte und Gemeinden im
Bremer Umland.
Aber die Herausforderungen sind sichtbar. Schon jetzt gibt es
wesentlich weniger junge Menschen, die einen Arbeitsplatz besetzen
können. Es kommt also noch mehr darauf an, die Menschen zu
qualifizieren, Kinder, Schülerinnen und Schüler an (frühkindliche)
Bildung heranführen und noch mehr Sprachförderung durchzusetzen.
Qualifizierte Arbeitskräfte werden im wirtschaftlichen
Strukturwandel eine immer größere Bedeutung haben. Von daher wird die
Attraktivität eines Wirtschaftsraumes für qualifizierte Arbeitskräfte
immer wichtiger.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.niw.de/index.php?page=regionalbericht-norddeutschland-2010---aktuelle-wirtschaftliche-entwicklungen-in-den-regionen-von-schleswig-holstein-niedersachsen-und-den-angrenzenden-hansestaedten-sowie-in-den-16-bundeslaendern
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