CDU: Besuch des Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt

10.11.2018

Aktueller geht es kaum: Der Ritterhuder Gemeindeverband der CDU mit seinem Vorsitzenden Hans Gfroerer hatte schon vor Monaten seinen Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt eingeladen, damit der unter dem Titel „Was gibt es Neues aus Berlin“ berichtet.

Der kam gerne und informierte die Mitglieder mit gewohnt klaren Worten direkt am Tag nach dem Verzicht Kanzlerin Angela Merkels auf den Parteivorsitz über mögliche Nachfolger und andere wichtige politische Entscheidungen in der Hauptstadt. Das Interesse war groß und die Nachfragen zahlreich. Mattfeldt brach dabei eine Lanze für die Rückkehr von Friedrich Merz als Parteivorsitzenden in die Politik. „Unsere Wähler warten darauf, dass wir realistische Politik machen und Lösungen anbieten“, sagte Mattfeldt. Zuvor hatte sich der Bundestagsabgeordnete bei den Mitgliedern für „die tolle Unterstützung in den Wahlkämpfen“ bedankt: „Ich bin absolut begeistert, dass wir mit unserer gemeinsamen politischen Arbeit hier in Ritterhude die Bürger überzeugt haben und stärkste Kraft der Gemeinde geworden sind“, sagte Mattfeldt. „Egal, ob B 74neu oder Sanierung des Sportplatzes am Moormannskamp – ich freue mich, dass ich mich für Ritterhude einsetzen darf.“ „Deutschland geht es gut, die Schuldenuhr läuft rückwärts, wir haben das achte Jahr in Folge Wachstum, Löhne und Renten steigen in erheblichem Ausmaß. Deshalb sollten wir nicht jammern: Unsere Probleme sind lösbar und wir haben ausrechend Geld für die Lösungen“, drängte Andreas Mattfeldt auf ein Ende des Schlechtredens. Der Haushaltspolitiker machte keinen Hehl daraus, dass auch die CDU Fehler gemacht habe. „Wir waren zu Beginn der Flüchtlingskrise willkommensbesoffen, haben falsche Erwartungen geweckt und das ganze Thema bis heute nicht richtig in den Griff bekommen.“ Dazu gehöre auch, dass die Justiz endlich bei Gewalttätern die erlaubten Strafmaße ausschöpfen müsse. „Was da in manchen Prozessen läuft, ist für normale Menschen nicht mehr nachvollziehbar!“ Vorrangig sei jetzt, die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen: die Integration derer, die sich integrieren wollten und die Rückführung der anderen. Es müssten vermehrt Fachkräfte ausgebildet werden und die gezielte Anwerbung solcher Kräfte aus dem Ausland über ein Fachkräftezuwanderungsgesetz ermöglicht werden. „Wir brauchen diese Helfer aus anderen Ländern dringend. Aber wir wollen sie zu unseren Bedingungen. Und wer hier arbeitet und Steuern zahlt, soll gerne hier bleiben dürfen und hat alle Rechte sowie Pflichten.