Ritterhude lebt davon, gut angebunden zu sein – an Bremen, an die Region und innerhalb der eigenen Ortsteile. Unser Ziel bleibt eine Mobilität, die verschiedene Verkehrsmittel klug miteinander verzahnt: bequem, bezahlbar und sicher unterwegs sein, ganz gleich mit welchem Verkehrsmittel und in welchem Ortsteil.
Einiges haben wir dafür bereits umgesetzt. Die Linie 680 verkehrt heute deutlich häufiger, der Schnellbus S60 bringt Ihlpohl direkt in die Bremer Innenstadt, und die Regionalbahn sorgt für eine mindestens stündliche Anbindung an die weitere Region. Auch für Radfahrende hat sich einiges getan: Zahlreiche Radwege wurden saniert. Dennoch bleibt gerade für die weniger zentral gelegenen Ortsteile die individuelle Mobilität mit dem eigenen Fahrzeug unverzichtbar – hier braucht es weiterhin passende Lösungen.
Zur B 74neu: Die CDU-Fraktion befürwortet grundsätzlich eine B 74neu in der Form, wie sie ursprünglich Ende der 1980er Jahre vorgesehen war. Die heute diskutierten Varianten – sowohl Ost- als auch Westtrasse – lehnen wir jedoch ab, da sie mit dem damaligen, deutlich maßvolleren Vorhaben nichts mehr gemein haben. Statt einer überdimensionierten Neutrassierung setzen wir auf die Optimierung der bestehenden Streckenführung, etwa durch Flüsterasphalt und die Förderung von Lärmschutzmaßnahmen an den Häusern und Grundstücken der Anwohnenden.
Unsere Bedenken sind konkret: Die geplante Trasse würde streckenweise dreispurig durch die Hammeniederung verlaufen. Die Ost-Variante bringt mit ihren großen Knotenpunkten und Auf-/Abfahrtsrampen einen erheblichen Flächenverbrauch mit sich und würde wertvolle Natur zerstören – und das ohne eine spürbare Entlastung für RItterhude. Stattdessen entstünden neue Verkehrsströme zwischen der A27 und der geplanten A20. Die Folge wären mehr Lärm und Abgase. Auch die West-Variante lehnen wir ab, da für sie Menschen ihre Häuser und Grundstücke verlieren würden. Wir fordern: moderne Verkehrstechnik und intelligente Verkehrslenkung, damit die Menschen entlang der heutigen B74 so schnell wie möglich spürbar entlastet werden.
Weitere Schwerpunkte für Infrastruktur vor Ort:
Sicherheit beginnt für uns bei einer gut aufgestellten Feuerwehr – die Bedarfsplanung wollen wir zügig umsetzen. Genauso wichtig ist die ärztliche Versorgung vor Ort, deren Sicherstellung wir aktiv unterstützen. Straßen und Radwege sollen konsequent weiter modernisiert werden, damit Ritterhude auch infrastrukturell mit der Zeit geht. Im Habichthorster Weg in Stendorf setzen wir uns für eine Umstrukturierung ein, die den örtlichen Gegebenheiten besser gerecht wird.
Zukunftsfähige Infrastruktur ist für uns auch digital: Wir wollen die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse konsequent vorantreiben und den Ausbau des Mobilfunknetzes stärker vorantreiben, damit Ritterhude überall gut erreichbar ist – analog wie digital.
Auch die Nahversorgung liegt uns am Herzen, gerade außerhalb des Ortskerns. Wir setzen uns nachdrücklich dafür ein, die Versorgungslage zu verbessern – konkret durch die Ansiedlung eines Vollversorgers in Hüderbeck.
Nicht zuletzt: Die CDU-Fraktion steht uneingeschränkt zum Erhalt der „Hundewiese" in Ihlpohl – ein kleiner, aber wichtiger Ort für viele Ritterhuderinnen und Ritterhuder.
Unsere Ziele für Ritterhude zusammengefasst
- B 74neu in ursprünglicher, maßvoller Form – klare Ablehnung der überdimensionierten Ost- und Westtrasse.
- Lärmschutz an der bestehenden B74 verbessern – Flüsterasphalt und Förderung von Schutzmaßnahmen für Anwohner.
- Feuerwehrbedarfsplanung zügig umsetzen – für Sicherheit in allen Ortsteilen.
- Habichthorster Weg in Stendorf umstrukturieren – bedarfsgerechte Anpassung an die örtliche Situation.
- Digitalisierung vorantreiben – moderne Verwaltungsprozesse und besseres Mobilfunknetz.
- Nahversorgung stärken – Ansiedlung eines Vollversorgers in Hüderbeck.
- Hundewiese in Ihlpohl erhalten – als festen Bestandteil des Ortslebens.

Empfehlen Sie uns!