Wirtschaft

Mitten in der Metropolregion Nordwest gelegen, ist Ritterhude längst mehr als ein Wohnort – hier sind Produktion, Handel, Dienstleistung und Handwerk zuhause. Diese Mischung schafft gute Arbeitsplätze, sorgt für Innovation und trägt zum Wohlstand der ganzen Gemeinde bei. Unser Anspruch: eine Wirtschaft, die wächst, ohne dabei ihre Verantwortung für Mensch und Gemeinschaft aus dem Blick zu verlieren.

Raum zum Wachsen schaffen. Unsere bestehenden Gewerbegebiete bieten heute schon Platz für Unternehmen unterschiedlichster Größe – und genau diese Vielfalt macht unsere Wirtschaftsstruktur robust. Damit das so bleibt, wollen wir weitere Gewerbeflächen entwickeln: einerseits, um ansässigen Betrieben Raum für Erweiterung zu geben, andererseits, um neuen Unternehmen die Ansiedlung in Ritterhude zu ermöglichen. Beides wirkt sich direkt positiv auf den lokalen Arbeitsmarkt aus.

Dabei gehen wir mit Augenmaß vor: Neue „Kleinflächen" von zwei bis drei Hektar in unmittelbarer Nähe zu bestehender Wohnbebauung lehnen wir ab. Stattdessen hat für uns die Erweiterung bereits bestehender Gewerbegebiete klaren Vorrang – das schont Fläche und vermeidet Konflikte zwischen Wohnen und Gewerbe.

Wirtschaftskraft kommt allen zugute. Mehr Gewerbe bedeutet höhere Steuereinnahmen für die Gemeinde. Diesen finanziellen Spielraum wollen wir nutzen, um den Hebesatz für alle Betriebe zu senken – ein Standortvorteil, von dem wiederum neue wie bestehende Unternehmen profitieren und der Ritterhude im Wettbewerb um Ansiedlungen stärkt.

Fachkräfte von morgen sichern. Gute Arbeitsplätze vor Ort sind uns ein zentrales Anliegen. Deshalb fördern wir gezielt Unternehmen, die selbst ausbilden, Weiterbildung ermöglichen und jungen Menschen echte berufliche Perspektiven bieten. Damit das gelingt, wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Schulen und Verwaltung weiter ausbauen – denn wer die Fachkräfte von morgen sichern will, muss schon heute die Brücken dorthin bauen.


Unsere Ziele für Ritterhude zusammengefasst

  1. Gewerbeflächen weiterentwickeln – für Erweiterungen ansässiger Unternehmen und die Ansiedlung neuer Betriebe.
  2. Bestehende Gewerbegebiete vorrangig erweitern – statt neuer Kleinflächen in Wohnnähe.
  3. Konflikte zwischen Gewerbe und Wohnbebauung vermeiden – durch durchdachte Flächenplanung.
  4. Steuereinnahmen für alle nutzbar machen – Spielraum für eine Senkung des Hebesatzes schaffen.
  5. Ausbildung und Weiterbildung fördern – Unternehmen unterstützen, die jungen Menschen Perspektiven bieten.
  6. Kooperation von Wirtschaft, Schulen und Verwaltung stärken – für eine verlässliche Fachkräftesicherung vor Ort.